Somali und Abessinier of Slyfox

 

Rasseportrait Somali


Die Somalikatze ist eine Katzenrasse mit halblangem Fell. Sie ist eine Variante der Abessinierkatze, aus der sie wahrscheinlich durch Mutation oder Einkreuzung anderer Rassen hervorging. Über Abessinierkatzen mit halblangem Fell wurde bereits seit der Frühzeit der Abessinierkatzenzucht berichtet. Seit den 1950er Jahren traten diese gehäuft, vor allem im englischsprachigen Zuchtraum, auf und wurden gezielt weitergezüchtet. 1979 wurden Abessinierkatzen mit halblangem Fell erstmals offiziell von der Cat Fanciers' Association als eigenständige Rasse Somalikatze anerkannt. Weitere weltweite agierende Verbände wie die Fédération Internationale Féline folgten kurz danach.


Charakter

Die Somalikatze ist eine intelligente und lebhafte Katze. Eine markante Charaktereigenschaft der Somalikatze ist ihre Neugier. Ihren menschlichen Bezugspersonen folgt sie oft auf Schritt und Tritt und beobachtet bzw. untersucht dabei alle Aktivitäten auf das Genaueste. Generell gelten Somalikatzen als sehr menschenbezogen aber trotzdem unabhängig, ausgeglichen und gesellig. Als weitere positive Charaktereigenschaften werden ihr noch eine gewisse Unkompliziertheit im allgemeinen Umgang sowie eine hohe Stresstoleranz bescheinigt. Sie hat allerdings, vor allem in jungen Jahren, ein lebhaftes Temperament mit großem Bewegungsdrang, den sie gerne zusammen mit anderen Katzen auslebt. Deshalb empfiehlt sich keine Haltung als Einzelkatze. Sehr gut verträgt sie sich auch mit Hunden. Ein weiteres rassetypisches Merkmal ist die sehr leise Stimme der Somalikatzen und ihr eher geringes akustisches Kommunikationsbedürfnis.

Im Zusammenleben mit anderen Katzen nimmt die Somalikatze oft eine dominante Stellung ein. Sie gilt dabei aber als sehr sozial und verträglich. Es sind viele Fälle bekannt, wo Somalikatzenmütter gemeinsam ihren Nachwuchs aufziehen.


Aussehen

Der Kopf ist keilförmig mit ausgewogenen Proportionen, oben weit, mit sanft und anmutig geformten Konturen. Die Nase ist von mittlerer Länge, im Profil ist der Nasenrücken sanft geschwungen ohne Stop oder geradem Nasenrücken. Das Kinn ist fest, gut entwickelt und rundlich. Die Schnauze ist nicht deutlich zugespitzt. Eine flache Einbuchtung, welche die Schnauze formt, ist erwünscht. Ein Pinch zählt als Fehler.

Die Ohren sind relativ groß und breit am Ansatz und an den Spitzen leicht abgerundet. Eine Zeichnung („Wildmarke“) ist ebenso erwünscht wie Haarbüschel an den Ohrspitzen. Sie sind deutlich auseinander stehend und aufmerksam aufgerichtet.

Die Augen sind groß, mandelförmig und deutlich auseinander stehend. Sie sind glänzend und ausdrucksvoll, bernsteinfarben, grün oder gelb, von reiner, kräftiger Farbe. Umrandet mit der gleichen Grundfarbe des Tickings.

Der Hals ist anmutig geformt.

Der Schwanz ist ziemlich lang und spitz auslaufend, breit am Ansatz. Der Schwanz sollte gut behaart sein.

Der Körperbau ist von mittlerer Länge und Kompaktheit, kräftig, geschmeidig und muskulös. Insgesamt athletischer Körperbau.

Die Struktur des Fells ist extrem fein und sehr dicht, je dichter umso besser. Die Fellstruktur muss sehr weich beim Anfassen sein, mittellang, mit Ausnahme des Schulterbereichs, wo das Fell etwas kürzer sein darf. Bevorzugt werden Katzen mit gut entwickelter Halskrause und Höschen. Die Entwicklung des tickings dauert lange. Die endgültige Ausfärbung des Fells ist erst mit zwei Jahren abgeschlossen, was bei Kätzchen und jüngeren erwachsenen Tieren berücksichtigt werden sollte. Weiße Abzeichen werden am Kinn und direkt an der Nase toleriert.

Quelle: Wikipedia